Ausstellung "Komm, spiel mit mir" - DDR-Spielzeug im Kreismuseum Jerichower Land
Der Rathenower Heimatbund e.V. präsentiert am Mittwoch, dem 2. September 2026, um 14:00 Uhr, im Kulturzentrum Rathenow seine 10. Sonderausgabe des "Rathenower Heimatkalenders" mit dem Titel " 225 Jahre Optik in Rathenow" Mehr Infos hier
Der Rathenower Heimatbund e.V. lädt am 17.September 2026 ab 8:30 Uhr zum beliebten Frühstücksstammtisch für Regionalgeschichtler in die Filiale der Bäckerei Möhring in die Schopenhauerstraße in Rathenow ein.
Im Museum in Genthin haben Besucher bis zum 25. Oktober 2026 die Gelegenheit eine faszinierende Reise in die Welt des DDR-Spielzeugs zu unternehmen. Mehr Infos hier
225 Jahre Optik - neue Broschüre
.Mit der Sonderausgabe „225 Jahre Optik (1801–2026)“ veröffentlicht der Rathenower Heimatbund e.V. Anfang September seine inzwischen zehnte Sonderausgabe zum Rathenower Heimatkalender. Die Broschüre erscheint anlässlich des 225-jährigen Jubiläums der optischen Industrie in Rathenow und wird am 2. September 2026 um 14:00 Uhr im Rahmen der Jubiläumswoche offiziell Rathenower Kulturhaus vorgestellt. Sie würdigt die Geschichte einer Branche, die Rathenow weit über die Region hinaus als „Stadt der Optik“ bekannt gemacht hat.
Quelle: intern /
Autor: Wodtke
225 Jahre Optik – Eine Erfolgsgeschichte aus Rathenow
Mit der Sonderausgabe „225 Jahre Optik (1801–2026)“ setzt der Rathenower Heimatbund e.V. seine erfolgreiche Reihe der Sonderausgaben zum Rathenower Heimatkalender fort. Nach der Veröffentlichung zur Geschichte der Rathenower Friedhöfe handelt es sich bereits um die zehnte Sonderausgabe und zugleich um die 22. eigenständige Publikation des Vereins.
Die Broschüre erscheint Anfang September 2026 und wird am 2. September 2026 um 14 Uhr im Rahmen der Festwoche „225 Jahre optische Industrie in Rathenow“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Präsentation ist Bestandteil des offiziellen Jubiläumsprogramms der Stadt Rathenow.
Vom Patent zur Weltgeltung
Den Ausgangspunkt der Geschichte bildet der 10. März 1801. An diesem Tag erhielt Johann Heinrich August Duncker das Patent auf seine Vielschleifmaschine sowie die Konzession zur Gründung der „Königlich privilegierten optischen Industrie-Anstalt“. Dieses Ereignis gilt als Geburtsstunde der industriellen Optikfertigung in Rathenow und legte den Grundstein für eine Entwicklung, die die Stadt über Generationen hinweg prägen sollte.
Aus kleinen Anfängen entwickelte sich Rathenow zu einem der bedeutendsten Zentren der deutschen Optikindustrie. Der Name der Stadt wurde weltweit mit hochwertiger optischer Präzision verbunden und machte Rathenow zur bis heute bekannten „Stadt der Optik“.
Ein Blick auf 225 Jahre Industriegeschichte
Die neue Sonderausgabe zeichnet die Entwicklung der Rathenower Optik über einen Zeitraum von 225 Jahren nach. Sie beleuchtet die Anfänge der industriellen Fertigung ebenso wie die Entwicklung bedeutender Unternehmen, technischer Innovationen und prägender Persönlichkeiten.
Darüber hinaus werden die verschiedenen historischen Epochen – vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und die DDR bis in die Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung – in ihrem Einfluss auf die Optikindustrie dargestellt. Auch die heutige Optik- und Präzisionstechnik in Rathenow findet ihren Platz.
Mehr als Technikgeschichte
Die Geschichte der Rathenower Optik ist weit mehr als die Geschichte einer Industrie. Sie ist zugleich Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte. Über Generationen hinweg arbeiteten Tausende Menschen in den optischen Betrieben und trugen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zum guten Ruf Rathenows bei.
Die Sonderausgabe erinnert an diese Leistungen und dokumentiert zugleich die enge Verbindung zwischen der Entwicklung der Stadt und ihrer bedeutendsten Industrie.
Wissenschaftlich fundiert und anschaulich erzählt
Wie alle Veröffentlichungen des Rathenower Heimatbundes verbindet auch diese Broschüre wissenschaftlich fundierte Recherche mit einer gut verständlichen Darstellung. Historische Fotografien, Dokumente und zahlreiche Abbildungen ergänzen die Texte und machen die Entwicklung der Rathenower Optik anschaulich nachvollziehbar.
Damit richtet sich die Publikation gleichermaßen an ehemalige Beschäftigte der optischen Betriebe, an Heimat- und Technikinteressierte, Besucher der Jubiläumsveranstaltungen sowie an Schulen, Museen und alle, die sich für die Geschichte der Stadt Rathenow interessieren.