Großer Karfreitags-Tauschtag in Rathenow
In der Aula der Grundschule am Weinberg findet am 3. April 2026 ab 9:00 Uhr wieder ein Tauschtag für Briefmarken, Bankwährungen usw.
sowie erstmals ein Treffen der Freunde für Regionalgeschichte statt.
Mehr Infos siehe NEUES-Beitrag "Tauschen und mehr, Börse 2026"
3. Frühstücks-Stammtisch
Teilnehmer des 3. Frühstücks-Stammtisches für Regionalgeschichtler in der Rathenower Bäckereifiliale Möhring in der Schopenhauerstraße: Petra Gläsel, Hans-Jürgen Wodtke, Corrado Gursch, Burkhard Röding, Jörg Witten, Detlef Braunschweig, Heidi Hagenau, Gerd Dehnhardt, Jürgen Mai, Dr. Peter Dietze und Heike Brett (v.l.). Foto: Hans-Joachim König.Am 12. Februar 2026 lud der Rathenower Heimatbund e.V. zum dritten Stammtisch für regionalgeschichtlich Interessierte ein. Insgesamt 14 Gäste kamen daraufhin in die Rathenower Bäckereifiliale Möhring in der Schopenhauer Straße 7. Diese ist besonders dafür bekannt, dass man dort gemütlich sitzen, plaudern und frühstücken kann.
Quelle: intern /
Autor: Wodtke
Aktuelles aus dem Vereinsleben vorgestellt
Vorsitzender Wolfram Bleis berichtete beginnend über den Großtauschtag am 3. April 2026. Geplant ist ein Markt für historische Ansichtskarten, Pokémon-Karten, Briefmarken und heimatgeschichtliche Literatur.
Vereinsmitglied Karl Reinhold Granzow zog anschließend ein überaus positives Fazit zu den Buchlesungen Ende Januar/ Anfang Februar der Reihe „Regionalgeschichte unterwegs“ in Döberitz und Friesack.
Über die Vorbereitungen zum Tag der Archive 2026 in Friesack informierte dann Vereinsmitglied Hans-Jürgen Wodtke. Der Rathenower Heimatbund e.V plant daran ebenfalls teilnehmen.
Gedankenaustausch und neue Pläne
Der 3. Stammtisch bot abermals viel Raum für Gespräche rund um das Thema Regionalgeschichte. Darüber hinaus stellten die vier neue Besucher sich kurz vor. Und verkündeten, dass alle beim nächsten Treffen im März wiederkommen wollen.
Der nächste Frühstücks-Stammtisch für Regionalgeschichtler ist für Mitte März 2026 geplant.
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Resümee zu zwei gelungenen Veranstaltungen
Auswertung der Veranstaltungen in Döberitz und Friesack
von Vereinsmitglied Karl Reinhold Granzow
Der Rathenower Heimatbund e. V. kann auf zwei gelungene Gemeinschaftsveranstaltungen am 30.1.2026 in Döberitz und am 7.2.2026 in Friesack zurückblicken. Insgesamt wurden acht Vorträge über die letzten Tage des 2. Weltkrieges und die ersten Wochen danach gehalten.
Die Vorbereitung, Durchführung und Moderation lag einerseits in den Händen von Hans - Jürgen Wodtke, Wolfram Bleis und Gerd Dehnhardt, der auch für den technischen Teil verantwortlich war, den Frauen am Bücherstand und andererseits beim Förderverein zum Erhalt der Döberitz Dorfkirche, sowie den Geschichtsfreunden vom Heimatverein Friesack e.V. Ausführlich wies dabei Wolfram Bleis auf den neuen Heimatkalender 2026 hin, übrigens ein 70-jähriges Geburtstagskind.
In Döberitz referierten Werner Coch über das Pulverwerk in Premnitz, Jürgen Mai erinnerte an das Kriegsende in Premnitz, wobei auch die Geschichte vom Kirschbaum nicht vergessen wurde, Gerd Dehnhardt sprach über die Kriegs- und Nachkriegszeit in Jerchel und Heike Brett berichtete über das Kriegsende in Zollchow. Alle diese Vorträge waren sehr interessant und mitunter sehr ergreifend.
Wir konnten eine hohe Aufmerksamkeit bei allen Gästen feststellen. Auch mit Spenden und mit dem Kauf von Broschüren waren wir sehr zufrieden.
Auch die 2. Veranstaltung in Friesacker Gemeindehaus war gut gelungen und wurde zu einem weiteren Erfolg.
Zu den vortragenden gehörten Sibylle Speitel aus Ohnewitz zum Thema“ Aus Ostpreußen nach Ohnewitz“, Sven Leist aus Görne sprach über das Kriegsende in Friesack, über den Kirchenbrand im Jahr 1945 berichtete Petra Gläsel aus Friesack und Karl-Heinz Granzow informierte über die Operation der 1. Polnischen Armee an Havel und Elbe, die auch durch das Friesacker Gebiet führte. Auch diese Veranstaltung fand ein reges Interesse bei den Zuhörern, unter denen sich auch Bürgermeister Lothar Schneider befand. Besonders die jüngere Generation war stark vertreten.
Zusammenfassend möchte ich allen Beteiligten für ihre vorbildliche Arbeit danken. Beide Veranstaltungen haben einen so großes Interesse gefunden, dass man nicht lange über eine Fortsetzung nachdenken sollte.